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Mitglieder

Name: PD Dr. Jürgen Altmann

Tätigkeit: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Dortmund

Beschreibung: Jürgen Altmann ist Physiker und Friedensforscher. Seit 1985 bearbeitet er wissenschaftlich-technische Probleme der Abrüstung. Ein experimenteller Schwerpunkt liegt bei automatischen Sensorsystemen für kooperative Verifikation von Abrüstungs- und Friedensabkommen sowie für IAEO-Sicherungsmaßnahmen bei einem unterirdischen Endlager. Einen zweiten Schwerpunkt bilden Militärtechnik-Folgenabschätzung und vorbeugende Rüstungsbegrenzung. Größere Studien befassten sich mit Laserwaffen, Raketenabwehr, Mikrosystemtechnik, Nanotechnik, nicht-tödlichen Waffen und bewaffneten unbemannten Fahrzeugen, insbesondere autonomen Waffensysteme.


Name: Lisa Becker

Tätigkeit: Wissenschaftlerin bei der SWP

Beschreibung: Lisa Becker arbeitet bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Als Stipendiatin der Karlspreis-Akademie forschte sie zum europäischen Weltraumprogramm. Nach einem Studium der Internationalen Beziehungen/International Security an der Sciences Po Paris hat sie Stationen bei dem BMVg, der EU-Kommission, dem NATO Defense College und dem VN-Weltraumbüro absolviert.


Name: Dr. Christoph Beischl

Tätigkeit: Research Fellow am London Institute of Space Policy and Law (ISPL)

Beschreibung: Dr. Christoph Beischl: Christoph ist der Associate Deputy Director des London Institute of Space Policy and Law (ISPL). Seine derzeitigen Forschungsschwerpunkte umfassen Weltraumpolitik und -recht in Ostasien und im Vereinigten Königreich; Institutionalisierte Weltraumkooperation; Weltraumterminologie; Verantwortliches Handeln im Weltraum, von Weltraumschutz zu -sicherheit, einschließlich Cybersicherheit; sowie Privatsphäre-Erwägungen im Weltraumsektor. Zudem ist er ein Physics Academic Visitor am Imperial College London und Mitglied des International Institute of Space Law (IISL) und des deutschen ‚SichTRaum‘ Weltraumforschungsnetzwerks. Er war Co-Lead der Space Law and Policy Project Group des Space Generation Advisory Council (SGAC) von 2016-2019. In seiner Dissertation am Institute of Advanced Legal Studies (IALS), University of London, Vereinigtes Königreich beschäftigte er sich mit dem Potential zur Gründung einer Asiatischen Weltraumagentur. Zuvor schloss er ein Magister Artium-Studium in Politikwissenschaften (Hauptfach), Recht und Neuerer & Neueste Geschichte (Nebenfächer) an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab.


Name: Maximilian Bertamini

Tätigkeit: Doktorand und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Friedenssicherungsrecht und humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-Universität Bochum

Beschreibung: In seiner völkerrechtlichen Dissertation erforscht er die Rechtmäßigkeit von Eigentumsbegründung im Weltraum im Lichte des Verhältnisses von Souveränität und Eigentum. Seine Forschungsschwerpunkte und -Interessen sind neben Völkervertragsrecht sowie Menschenrechten und theoretischen Perspektiven auf das Völkerrecht vor allem Fragen des internationalen Weltraumrechts. In bisherigen Publikationen und Blogposts beschäftigte er sich beispielsweise mit der Anwendbarkeit des humanitären Völkerrechts im Weltall und rechtlichen Aspekten der Anwendung von Anti-Satelliten-Raketen.


Name: Dr.-Ing. Vitali Braun

Tätigkeit: Ingenieur im Space Debris Office der europäischen Weltraumorganisation ESA

Beschreibung: Nach dem Abschluss seines Studiums der Luft- und Raumfahrttechnik in 2010 begann Vitali sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Luft- und Raumfahrtsysteme der Technischen Universität Braunschweig gezielt mit der Modellierung der Weltraummüllumgebung auseinanderzusetzen. In dieser Zeit hat Vitali an der Entwicklung von Software gearbeitet, die zur Risikobewertung für Raumfahrtmissionen aber auch für die Umwelt allgemein eingesetzt wird. Neben den Tätigkeiten in der universitären Lehre begann Vitali sich mit dem Thema der Weltraumüberwachung auseinanderzusetzen, auf dem er in 2016 promovierte. Seit 2015 arbeitet er in ESA’s Space Debris Office am europäischen Referenzmodell für die Weltraummüllumgebung MASTER sowie der damit zusammenhängenden Software DRAMA, welche zur Einschätzung der Einhaltung vereinbarter Weltraummüllvermeidungsmaßnahmen von Organisationen weltweit verwendet wird.


Name: Michael Clormann, M.A.

Tätigkeit: Referent für ko-kreative Forschung an der Transferagentur der Universität Hamburg

Beschreibung: Michael Clormann berät und begleitet partizipative Forschungsaktivitäten und Public Engagement-Projekte in und über die Universität Hamburg hinaus. Vor seiner Tätigkeit als Referent an der Universität Hamburg war er Mitarbeiter des Department of Science, Technology and Society der Technischen Universität München und Dozent an der Munich School of Engineering. Sein gerade abgeschlossenes Promotionsprojekt befasst sich mit Spielräumen zukünftiger Innovations- und Nachhaltigkeitskultur im europäischen Raumfahrtsektor. Seine wissenschaftliche Expertise und liegt in den Science and Technology Studies (STS) und widmet sich besonders den Themen Space Debris und New Space Innovation. Praktisch widmet er sich der partizipativen Gestaltung zukünftiger europäischen Raumfahrtpolitik.


Name: Philipp Fischer

Tätigkeit: Masterstudent am IFSH

Beschreibung: Philipp Fischer ist derzeit Masterstudent im Programm „Peace and Security Studies“ am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH). Während seines Studiums setzte er sich bereits mit der Geschichte der Raumfahrt, dem sowjetischen Raumfahrtprogramm und Rüstungskontrolle im Weltraum auseinander. Zu seinen weiteren Interessenschwerpunkten zählen Atomwaffenpolitik, nukleare Rüstungskontrolle und die chinesisch-russischen Beziehungen.


Name: Dr. Enrico Fels

Tätigkeit: Geschäftsführer des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Beschreibung: Studium der Politikwissenschaften, Wirtschaft, Soziologie und Germanistik in Münster, Bochum und Canberra; 2008 T.B. Millar Scholar in Strategic and Defence Studies an der Australian National University (ANU); Promotion 2016 in Bonn zum Aufstieg Chinas, der sino-amerikanischen Rivalität und der Machtverschiebung in Asien-Pazifik; Lehr- und Forschungsaufenthalte an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, der ANU, der Universität Tokyo (Tōdai) sowie der Andrássy-Universität Budapest. Zu seinen Forschungsschwerpunkten im Weltraumbereich gehören u.a. die dortige strategische Rivalität zwischen alten und neuen Akteuren sowie das besondere Verhältnis von Sicherheit und Nachhaltigkeit im Weltraum (sustainable space).


Name: Marieluna Frank, M.A.

Tätigkeit: Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Global Governance der Zeppelin Universität Friedrichshafen

Beschreibung: In ihrer Promotion untersucht Marieluna Frank die Rolle nicht-staatlicher Akteure in den Räumen Hohe See, Weltraum und Antarktis. In diesem Rahmen interessiert sie sich insbesondere für Themen der Nachhaltigkeit, Umwelt und Generationengerechtigkeit. Bevor sie an die Zeppelin Universität kam, arbeitete Marieluna Frank als Assistentin in der ständigen Vertretung der EU zu den Vereinten Nationen in Genf. Zuvor studierte sie Internationales Recht, Menschenrechte und Politikwissenschaft in Venedig, Luxemburg und Konstanz. Durch ihre Forschung möchte Marieluna Frank den gesellschaftlichen Diskurs hinsichtlich der Bedeutung von Hoher See, Antarktis und Weltraum fördern.


Name: Christian Gerl

Tätigkeit: Technology Risk Consultant bei Ernst & Young GmbH & Seminarleiter am IFSH

Beschreibung: Christian Gerl arbeitet als Berater in den Bereichen Informationssicherheit und Compliance, IT-Audit, IT-Strategie und Transformation mit Unternehmen und Betreibern kritischer Infrastrukturen. Er studierte den Master of Science in Politik, Wirtschaft und Philosophie (PEP) an der Universität Hamburg und den Master of Arts in Peace and Security Studies (MPS) am IFSH Hamburg. Mit seinem Astronautentraum im Hinterkopf schrieb er seine Masterarbeit im MPS-Programm über die Frage, wie der Schutz von Raumfahrtsystemen in der sogenannten „NewSpace-Ära“ kurz- und langfristig erhöht werden kann. Für seine zweite Masterarbeit im PEP-Programm wechselte er zurück auf die Erde und beschäftigte sich mit der Diplomatie als Institution der internationalen Beziehungen. Er entwickelte ein Klassifikationsschema für die Fülle an Verständnissen von Diplomatie, gab einen Überblick über die 5.000-jährige Geschichte der Diplomatie und analysierte die aktuellen Trends in der Diplomatie hin zum Konzept der „Digital Diplomacy“ unserer Zeit.

Christian engagiert sich in verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten und pflegt ein großes Netzwerk in der beruflichen, politischen und akademischen Welt. Er hat ein Seminar zur Digitalen Diplomatie entwickelt, das er einmal pro Semester am IFSH anbietet. Außerdem ist er Regionalkoordinator der DGAP (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik), Co-Vorsitzender der MPS Alumni Association und informelles Mitglied des European Science Diplomacy Clusters. In seiner Freizeit segelt er am liebsten auf der Hamburger Alster oder als Matrose auf dem Segelschulschiff „Roald Amundsen“ über die Weltmeere.


Name: Finja Grotkasten

Tätigkeit: Studentin des Masters Political Science an der Universität zu Köln B.A. in Politikwissenschaften und Geographie an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie in Bergen, Norwegen

Beschreibung: Finja Grotkasten schreibt ihre Masterarbeit über Herausforderungen der deutschen/europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie die Bedeutung geopolitische Rivalitäten für den Bereich Weltraum. Seit 2022 ist sie wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik; Redaktionsassistenz der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik (ZfAS) an der Universität zu Köln.


Name: Katja Grünfeld

Tätigkeit: Doktorandin an der Universität zu Köln und Wissenschaftliche Mitarbeiterin zuständig für Weltraumrecht am Institut für Luftrecht, Weltraumrecht und Cyberrecht der Universität zu Köln

Beschreibung: Katja Grünfeld forscht als Doktorandin unter der Betreuung von Prof. Dr. Stephan Hobe zum Thema Weltraumsiedlung und Weltraumverkehrsmanagement. Sie interessiert sich insbesondere für die rechtliche Autorität des Weltraumvertrags, die Ausweitung der staatlichen Souveränität und ihre Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit des Weltraums, sowie auch NewSpace und die damit verbundenen Herausforderungen. In 2019 war sie Manfred Lachs Weltraumrecht Moot Court Europa- und Weltmeisterin und hatte die Ehre in Finalrunde vor dem Internationalen Gerichtshof plädieren zu können. In 2020 schloss sie ihr Studium an der Universität von Ljubljana mit Summa Cum Laude ab. Zum Abschluss ihres Studiums erhielt sie die Auszeichnung zu außergewöhnlichen Leistungen und die Auszeichnung des Büros der Vereinten Nationen für Slowenien für die beste Masterarbeit. Während ihres Bachelor- und Masterstudiums der Rechtswissenschaften und Völkerrecht nahm sie an Austauschprogrammen im Vereinigten Königreich, in Deutschland und in den Vereinigten Staaten teil. Die Austausche haben sie für Arbeit an der Slowenischen Botschaft in Den Haag in 2020 gut vorbereitet, sowie auch für Ihren Umzug nach Köln, Deutschland, wo sie zusätzlich zu ihrer Arbeit an der Universität zu Köln als Tutorin für den ECSL-Sommerkurs on Space Law and Policy in den Jahren 2021 und 2022 tätig war. Sie ist Mitglied der International Law Association, deren Space Law Committee, Mitglied der European Center for Space Law, Prospective Member des Internationalen Institut für Weltraumrecht und Alumni der Haager Akademie für Völkerrecht.


Name: Sara Hadley

Tätigkeit: Doctoral Researcher am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) in Hamburg

Beschreibung: Sara Hadley forscht als Doctoral Researcher zum Thema der Nutzung von Satellitenbildern durch Zivilgesellschaftliche Akteure, insbesondere im Einsatz für Menschenrechte. Zuvor arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am European Space Policy Institute (ESPI). Hier schrieb sie primär an wissenschaftlichen Publikationen mit, unter anderem zur Japanische Weltraumpolitik und den Herausforderungen der Industriepolitik für den Weltraum. Außerdem war sie verantwortlich für die Unterstützung der Präsidentschaft der European Interparliamentary Space Conference (EISC). Sie schloss ihr Studium mit einem Master of Science in Global Crime, Justice and Security von der University of Edinburgh ab. Im Rahmen ihrer Masterarbeit spezialisierte sie sich auf Sicherheit im Weltraum durch eine Analyse der Konzeptualisierung von Sicherheit im Weltraum anhand der Fallbeispiele USA und Indien. Sie absolvierte zudem ein Praktikum im Auswärtigen Amt im Referat für Nukleare Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung.


Name: Dr. Mischa Hansel

Tätigkeit: Wissenschaftlicher Referent der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) in Bonn

Beschreibung: Neben seiner Tätigkeit in Bonn ist er als Research Associate an das Bonn International Centre for Conversion sowie als Lehrbeauftragter an die RWTH Aachen angebunden. Zuvor arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie an den Universitäten Aachen, Giessen und Köln. Forschungsaufenthalte führten ihn u.a. an das European Space Policy Institute (ESPI) in Wien sowie das Space Policy Institute (SPI) der George Washington Universität in Washington. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die sicherheitspolitischen Aspekte internationalen Technologiepolitik (insbesondere Weltraum- und Cybersicherheit) sowie die Analyse der deutschen und indischen Außenpolitik.


Name: Andreas Kapounek

Tätigkeit: Young Graduate Trainee for Space Economy and Commerce | European Space Agency

Beschreibung: Andreas Kapounek ist Young Graduate Trainee for Space Economy and Commerce bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Andreas hält einen Master in Management & Grande Ecole Diploma der HEC Paris und einen Master in Cognitive Science der École normale supérieure – PSL. Andreas führte quantitative Forschung zu den latenten Strukturen politischer Präferenzen an der Sciences Po Paris und der University of Cambridge durch.


Name: Esther Kern

Tätigkeit: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Brandenburgischen Institut für Gesellschaft und Sicherheit

Beschreibung:  Esther Kern ist seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Brandenburgischen Institut für Gesellschaft und Sicherheit. ie arbeitet in nationalen wie auch europäischen Projekten zu unterschiedlichen gesellschaftlichen, sicherheitspolitischen und ökonomischen Fragestellungen rund um den Themenbereich Technologie und Sicherheit. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf Cyber- und Weltraumsicherheit. Hier befasst sie sich u. a. auch mit der Schnittstelle Cyber und Weltraum. Esther Kern hat im Bachelor Politikwissenschaften und Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und in Connecticut, USA studiert. Im Anschluss absolvierte sie ihren Master in Nordamerikastudien am John-F.-Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin mit den Schwerpunkten Außenpolitik und Sicherheitspolitik. Erste Berufserfahrungen hat sie unter anderem an der Stiftung Wissenschaft und Politik und am American-German Institute (vormals American Institute for Contemporary German Studies) in Washington, D.C. gesammelt.


Name: Dr. Nina Klimburg-Witjes

Tätigkeit: Tenure Track Professur „Infrastructures, Innovation and Global Politics“, Institut für Wissenschaft-und Technikforschung, Universität Wien und Projektleiterin ERC Projekt „FutureSpace: Negotiating European Integration and Europe’s Future in Outer Space“ (2023-2028)

Beschreibung: In ihren zahlreichen Projekten und Publikationen beschäftigt sich Nina Klimburg-Witjes mit Infrastrukturen, Innovationsprozessen und sozio-technischen Zukunftsvisionen in Politik und Gesellschaft. Ihr aktuelles Forschungsprojekt „FutureSpace“ zur europäischen Weltraumpolitik und dem aktuellen „Wettlauf ums Weltall“ sowie dessen geopolitischen Auswirkungen wird mit einem Starting Grant des European Research Council gefördert (2023–2028).

Nina Klimburg-Witjes promovierte 2017 in Science and Technology Studies (STS) an der Technischen Universität München und war als dort als Postdoc Co-Leiterin der Forschungsgruppe „Science, Technology and Security“ des Engineering Responsibility Lab (2016–2018). Sie war Gastforscherin am Europäischen Institut für Weltraumpolitik (ESPI) in Wien, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung sowie des Österreichischen Institut für Internationale Politik (Oiip), und Forschungsstipendiatin am Institut für Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Seit 2018 war Nina Klimburg-Witjes Univers.-Assistentin am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Wien wo sie seit 2023 Assistenzprofessorin für „Infrastructures, Innovation and Global Politics“ ist. Klimburg-Witjes erforscht die Beziehungen zwischen Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft mit einem besonderen Schwerpunkt auf Raumfahrttechnologie und (Sicherheits-)Politik.


Name: Philipp Kürten

Tätigkeit: Doktorand im ERC Projekt „FutureSpace: Negotiating European Integration and Europe’s Future in Outer Space“ (2023-2028), Institut für Wissenschaft-und Technikforschung, Universität Wien

Beschreibung: Philipp Kürten forscht als Doktorand im ERC-Projekt „FutureSpace: Negotiating European Integration and Europe’s Future in Outer Space“. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Visionen sowie der Entwicklung von Foresightansätzen innerhalb der europäischen Raumfahrt. Philipp hat einen Bachelorabschluss in Kulturwissenschaften und Science & Technology Studies (STS) von der Universität Maastricht sowie einen Master in Zukunftsforschung von der FU Berlin. In seiner Masterarbeit beschäftigte er sich mit ökonomischen und politischen Weltraumzukünften für den cislunaren Weltraum und erarbeitete für diesen vier wissenschaftlich fundierte Zukunftsszenarien für das Jahr 2045. Sein Forschungsschwerpunkt liegt stets im Weltall, insbesondere im Bereich der aktuellen Entwicklungen im NewSpace. Bei der Erforschung des Weltraums integriert er Perspektiven, Erkenntnisse und methodische Ansätze aus den Science & Technology Studies, der Zukunftsforschung und der angewandter Vorausschau (Strategic Foresight) und hat diese Perspektive in zahlreichen beruflichen und akademischen Foresight-Projekten eingesetzt, einschließlich einer Tätigkeit als Gastforscher bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).


Name: PD Dr. Daniel Lambach

Tätigkeit: Heisenberg-Stelle am Forschungsverbund Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt und Privatdozent an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaft der Universität Duisburg-Essen (UDE)

Beschreibung: Daniel Lambach habilitierte sich 2016 an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaft der Universität Duisburg-Essen (UDE). Zuvor hat er an der Universität zu Köln promoviert. Zu seinen früheren Stationen gehören das Institut für Entwicklung und Frieden sowie das Institut für Politikwissenschaft der UDE, das GIGA-Institut für Afrika-Studien sowie die Philipps-Universität Marburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten im Weltraumbereich gehören der Umgang mit Weltraumschrott sowie Antisatellitenwaffen. Allgemeiner befasst er sich mit der Konstruktion politischer Räume jenseits des Nationalstaats.


Name: Melissa Lantelme

Tätigkeit: Doktorandin im ASCENSION Projekt (EU-Konsortium) in Kooperation des Office national d’études et de recherches aérospatiales (ONERA Toulouse), der Ariane Space SA und dem deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Beschreibung: Melissa Lantelme hat in einem deutsch-französischen Doppelabschlussprogramm in Kooperation zwischen dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT Karlsruhe) und dem Institut National de Sciences Appliquées (INSA) Lyon Maschinenbau studiert. Dabei lag ihr Fokus im Bereich der Luft- und Raumfahrt auf Strömungsmechanik, Hyperschallströmungen und dem Wiedereintritt in die Atmosphäre. Neben dem Studium bildet sie sich zu Rüstungskontrollthemen weiter, dabei beschäftigt sie sich mit autonomen Waffensystemen, Drohnen und Weltraumwaffen. 2020 erhielt sie ein Scholarship for Peace and Security der Vereinten Nationen in Wien (UNODA) und engagiert sie sich mit einer Gruppe Studierender zum Thema „Rethinking Arms Control“. Sie promoviert über Aero-Thermo-Dynamic Modelling und beschäftigt sich dabei im Themenbereich Raumfahrt mit Hyperschall, Wärmebelastung und neuronalen Netzwerken. Diese technischen Kenntnisse stellen die Grundlagen zur technischen Beurteilung von Space Warfare und Hypersonic Glidern dar und sind notwendig im Bereich der Cyber Warfare.


Name: Daniel Leichte

Tätigkeit: Student des Master of Peace and Security Studies am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH).

Beschreibung: Daniel Leichte schreibt seine Masterarbeit am IFSH über die Verknüpfung von Weltraumschrott und Sicherheitspolitik. Davor studierte er International Studies mit Fokus auf den Nahen Osten an der Universität Leiden. Als Mitglied der Young Deep Cuts Commission (Young Deep Cuts) und CTBT-CENESS fellow befasst er sich auch mit Fragen der nuklearen Abrüstung und Rüstungskontrolle.


Name: Chiara Moenter

Tätigkeit: Referentin für Raumfahrt beim Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI e.V.), Mitgründerin SDG 18: Space for All

Beschreibung: Als Referentin für Raumfahrt arbeitet Chiara Moenter seit 2023 an den Themen Weltraumgesetz, Haushalt, Kommunikation und Nachhaltigkeit. Davor war sie bei der ESA im Directorate of European, Legal and International Matters (DELI) im Bereich Weltraum-Kommunikation tätig und hat zwei Jahre als Weltraumjournalistin bei SpaceWatch.Global gearbeitet. Im Mai 2020 hat sie die Initiative „SDG 18: Space for All“ mitgegründet, die sich zum Ziel gesetzt hat, die nachhaltige Nutzung des Weltraums zum Wohle der gesamten Menschheit sicherzustellen.


Name: Dr. Max Mutschler

Tätigkeit: Senior Researcher am Bonn International Center for Conversion (BICC)

Beschreibung: Vor seiner Tätigkeit in Bonn war er Mitarbeiter an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin und am Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Theorie und Praxis der Rüstungskontrolle, der internationale Waffenhandel, die Veränderung der Kriegführung durch die Proliferation moderner Militärtechnologie sowie die Militarisierung und Bewaffnung des Weltraums. In seinem Buch Arms Control in Space setzt er sich mit den Möglichkeiten und Grenzen präventiver Rüstungskontrolle für den Weltraum auseinander. 2010 war er Gastforscher am European Space Policy Institute (ESPI) in Wien.


Name: Prof. Dr. Götz Neuneck

Tätigkeit: Senior Research Fellow am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH), Pugwash-Beauftragter der VDW und Sprecher des Arbeitskreises Physik und Abrüstung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft DPG

Beschreibung: Götz Neuneck hat Physik (Diplom 1984) in Düsseldorf studiert und in Hamburg im Fachbereich Mathematik promoviert. Er ist Professor an der MIN-Fakultät der Universität Hamburg. Zunächst arbeitete er von 1986- 1988 in der Arbeitsgruppe von Horst Afheldt und Carl-Friedrich von Weizsäcker in der Max-Planck-Gesellschaft, Starnberg. Nach der Promotion in Mathematik an der Universität Hamburg wurde er 1990 wiss. Mitarbeiter am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg unter unter Egon Bahr. Von 2008-2019 war er stellv. wiss. Direktor des (IFSH) und leitete bis Oktober 2019 die Forschungsgruppe für Rüstungskontrolle und Neue Technologien am IFSH. Schwerpunkte seiner Arbeiten sind nukleare Rüstungskontrolle, Verifikation und neue Technologien, insbesondere Nuklearwaffen, Raketenabwehr und Weltraumrüstung, konventionelle Waffensysteme, neue Technologien. Von 2008-2018 war er wiss. Leiter des postgradualen Masterstudiengang „Peace and Security Studies“ an der Universität Hamburg. Er ist Mitglied des Council der „Pugwash Conferences on Science and World Affairs“, Amaldi-Beauftragter der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, sowie gewähltes ausländisches Mitglied der Russischen und Armenischen Akademie der Wissenschaften.


Name: PD Dr. Antje Nötzold

Tätigkeit: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Chemnitz

Beschreibung: Antje Nötzold ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Internationale Politik, TU Chemnitz, Non-Resident Fellow am American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) an der Johns Hopkins University, Washington DC und Associate Fellow am CASSIS der Universität Bonn. Sie studierte Politikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre in Chemnitz und Sydney, schloss 2010 ihre Promotion 2010 und 2022 ihre Habilitation ab. Zu ihren Forschungsschwerpunkten mit Bezug zum Weltraum gehören u.a. Fragen der Non-Proliferation und Rüstungskontrolle, strategische Rivalitäten und neuer Systemkonflikt sowie die Bedeutung des Weltraums in Kriegen/Konflikten.


Name: Dr. Philipp Olbrich

Tätigkeit: Projekt „Künstliche Intelligenz für Alle – FAIR Forward“ bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (giz)

Beschreibung: Gemeinsam mit Partnern aus Afrika und Asien unterstützt die Initiative „Künstliche Intelligenz für Alle – FAIR Forward“ eine offene, inklusive und nachhaltige Entwicklung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Er promovierte an der Universität Groningen zum Thema Transparency from Space? How Non-Governmental Actors Use Satellite Imagery for Security Governance. Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Österreichischen Institut für Internationale Politik tätig. Seine Forschung konzentriert sich auf das sozio-materielle Zusammenspiel von Technologie und globaler Politik. Dabei geht es insbesondere um Fragen der Machtverhältnisse, Governance und sozialen Konsequenzen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Weltraumtechnologien wie Erdbeobachtungssatelliten. Seine Arbeiten erschienen unter anderem in Zeitschriften wie Space Policy, International Relations of the Asia-Pacific oder Science and Public Policy.


Name: Lars Petzold

Tätigkeit: Research Fellow am European Space Policy Institute (ESPI)

Beschreibung: Lars Petzold ist Research Fellow am European Space Policy Institute (ESPI). In seiner Forschung konzentriert er sich auf astronautische und robotische Raumfahrt, den Zugang zum Weltraum sowie den politischen und öffentlichen Diskurs zu Weltraumfragen. Er hat einen Master-Abschluss in Politikwissenschaft von der Universität Köln.


Lina Pohl

Name: Lina Pohl, M.A.

Tätigkeit: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am European Space Policy Institute (ESPI), abgeordnet vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Beschreibung: Lina Pohl hat 2020 den Master Politikwissenschaft, mit Schwerpunkt internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik, an der Universität zu Köln absolviert. Vor ihrer Tätigkeit bei ESPI war sie beim DLR in der Abteilung Internationale Beziehungen tätig und hat sich u.a. mit bilateralen Beziehungen zu Russland, GUS und Japan befasst sowie mit Kooperationen mit den Vereinten Nationen, internationalen Organisationen und im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit.


Name: Jacqueline Reichhold

Tätigkeit: Doktorandin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu Köln

Beschreibung: Jacqueline Reichhold ist derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Luftrecht, Weltraumrecht und Cyberrecht der Universität zu Köln und dort Projektleiterin des Cologne Manual on Space Traffic Management, einem Kooperationsprojekt mit dem DLR. Außerdem promoviert sie derzeit zum Thema Humanitäres Völkerrecht und Weltraumrecht. Sie hat ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität (JLU) in Gießen mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossen und einen LL.M. in Human Rights and Humanitarian Law an der Aberystwyth University in Wales sowie einen Magister Juris Internationalis an der JLU erworben. Sie ist Mitglied in der International Law Association.


Name: Dr. Delf Rothe

Tätigkeit: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)

Beschreibung: Nach Studium der Politikwissenschaft hat Delf Rothe 2014 an der Universität Hamburg mit einer Arbeit zu der Versicherheitlichung des Klimawandels promoviert. Anschließend hat er sich in zwei Postdoc-Projekten am IFSH mit Praktiken und Diskursen der Klimasicherheit beschäftigt. Gegenwärtig leitet Delf Rothe das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt „The knowledge politics of security in the Anthropocene“. Das Projekt untersucht, wie Wissen über (zukünftige) Risiken und Gefahren durch menschgemachte Umweltveränderungen produziert, zirkuliert, autorisiert, herausgefordert und/oder politisiert wird. Ein Teilprojekt widmet sich dabei Methoden der Satellitenfernerkundung – mit einem besonderen Fokus auf das Europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus.


Name: Andrea Rotter

Tätigkeit: Referatsleiterin „Außen- und Sicherheitspolitik“, Hanns-Seidel-Stiftung

Beschreibung: Andrea Rotter leitet das Referat Außen- und Sicherheitspolitik der Hanns-Seidel-Stiftung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der transatlantischen Sicherheitskooperation, der deutschen/europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie der Weltraumsicherheitspolitik. Hier befasst sie sich v.a. mit der strategischen Bedeutung des Weltraums im Kontext geopolitischer Rivalität. Zuvor arbeitete sie für die Stiftung Wissenschaft und Politik und unterrichtete an der Professur für Internationale Politik und Transatlantische Beziehungen der Universität Regensburg. 2018 war sie Visiting Fellow des German Marshall Fund of the United States und des American-German Institute der Johns Hopkins University in Washington, D.C. 2018-2022 war sie Mitglied des Arbeitskreises „Junge Sicherheitspolitiker“ der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Gegenwärtig gehört sie dem erweiterten Vorstand von Women in International Security Deutschland (WIIS) an und leitet das Chapter in München.


Name: Sonay Sarac

Tätigkeit: Experte für Weltraumsicherheit und Verteidigung bei der DGLR e.V.

Beschreibung: Sonay Sarac studierte Politikwissenschaften an der TU Darmstadt und schloss anschließend sein Masterstudium in Friedens- und Konfliktforschung an der Goethe-Universität Frankfurt ab. Zu seinem Studienschwerpunkt gehörte die naturwissenschaftlich-technische Dimension der Friedens- und Konfliktforschung und hier speziell die Weltraumsicherheitspolitik. In seiner Masterthesis untersuchte Sonay Sarac die Auswirkungen von Dual-Use-Raumfahrtsystemen als ambigue Technologien auf die Sicherheitsdynamik im Weltraum. Seit 2017 ist er stellvertretender Vorsitzender des Fachausschusses für Weltraumsicherheit und Verteidigung bei der DGLR e.V.. In dieser Funktion publiziert er unter anderem für SpaceWatch.Global, gibt Interviews und hält Vorträge. Beruflich war er beim DLR und der ESA u. a. für die Kommunikation und politische Arbeit tätig.


Name: Dr. Niklas Schörnig

Tätigkeit: Senior Researcher am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

Beschreibung: Seine Forschungsschwerpunkte sind die durch neue Technologien ausgelösten Rüstungydynamiken und deren Kontrolle. Sein besonderes Interesse gilt unbemannten Fluggeräten (UAVs), letalen autonomen Waffensystemen (LAWS), der Bewaffnung des Weltraums und der Nutzung von KI im Militär, aber auch in der Rüstungskontrolle. Niklas Schörnig ist Koordinator der HSFK Forschungsgruppe „Rüstungskontrolle und Emerging Technologies“ und Projektmanager des EU Non-Proliferation and Disarmament eLearning Courses, der von der HSFK im Rahmen des EU Non-Proliferation and Disaramament Consortiums entwickelt wurde und weiter betreut wird.


Name: Dr. Jürgen Scheffran

Tätigkeit: Professor für integrative Geographie an der Universität Hamburg und Leiter der Forschungsgruppe Klimawandel und Sicherheit (CLISEC) am Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) und im Klima-Exzellenzcluster “Climate, Climatic Change and Society” (CLICCS)

Beschreibung: Nach Studium und Promotion in Physik arbeitete er in interdisziplinären Forschungsgruppen der Umweltwissenschaft und der Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Marburg, der Technischen Universität Darmstadt, der Universität von Paris (Pantheon Sorbonne), am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und an der University of Illinois in den USA. Mitwirkung in Projekten für die Vereinten Nationen, das Büro für Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, das Deutsche Komitee für Nachhaltigkeitsforschung und in der Fachkommission Fluchtursachen der Deutschen Bundesregierung. Forschungsschwerpunkte sind Klimasicherheit, Umweltmigration und Ressourcenkonflikte; Nexus Wasser-Nahrung-Energie und Stadt-Land Beziehungen; Nachhaltigkeit, komplexe Systeme und Modelle; Technikfolgenforschung, Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit. Seit knapp vier Jahrzehnten untersucht er den Zusammenhang von Atomwaffen, Raketen, Raketenabwehr, Satelliten und Dual-use der Raumfahrt.


Name: Laurin Schulze

Tätigkeit: Masterstudent der Politikwissenschaft an der Universität Bonn

Beschreibung: Laurin Schulze studierte Politik- und Rechtswissenschaften an der Universität Erfurt und der Universität Vilnius im Rahmen seines Bachelorstudiums. Derzeit schreibt er seine Masterarbeit in Politikwissenschaft an der Universität Bonn über die Bedeutung eines autonomen Zugangs zum Weltraum für die Europäische Union. Für die Dauer seines Studiums erhält er ein Stipendium von der Konrad-Adenauer-Stiftung. Praktische Erfahrungen sammelte er im Deutschen Bundestag und im Bundesministerium der Verteidigung.


Name: Dr. David Shim (Dr. phil. University of Hamburg, Germany)

Tätigkeit: Senior Lecturer und Master Program Coordinator im Department of International Relations and International Organization der Universität Groningen und seit August 2019 Gastforscher beim Lehrstuhl für Internationale Politik und Konfliktforschung der Universität der Bundeswehr München

Beschreibung: David Shim interessiert sich für die visuellen und räumlichen Dimensionen globaler Politik und arbeitet im Schnittfeld zwischen Internationalen Beziehungen, Geographie und Regionalforschung. Dabei hat die Repräsentationspolitik verschiedener visueller Medien wie z.B. Comics, Film, Fotographie and Satellitenbilder erforscht. In seinem Blog Visual Global Politics übersetzt er seine Forschungsaktivitäten in Lehrpraxis. Seine Arbeiten sind in Zeitschriften wie International Political Sociology, Geoforum, International Relations of the Asia-Pacific und Review of International Studies erschienen. Sein Buch Visual Politics and North Korea ist bei Routledge erhältlich. Er ist außerdem Mitglied des Editorial Board des Korea Journal.


Name: Dr. rer. pol. Arne Sönnichsen

Tätigkeit: Wissenschaftlicher Berater bei IQIB.

Beschreibung: Arne Sönnichsen ist wissenschaftlicher Berater am Institut für qualifizierende Innovationsforschung und -beratung, einer 100%igen Tochter des DLR. Dort arbeitet er an Raumfahrt-bezogenen Projekten mit dem DLR und der Raumfahrtagentur. In seinem Promotionsprojekt hat er sich mit den Auswirkungen von Technologien auf die Genese von Governance am Beispiel ausgewählter weltraumbezogener Fälle wie New Space-Trägersystemen, Weltraumstreitkräften und der Etablierung eines Space Traffic Management befasst. Weitere Forschungsinteressen betreffen den Zusammenhang von Populärkultur und Politik.

Informationen zu Veröffentlichungen und Medienauftritten finden Sie auf seiner Mitarbeiterseite an der Universität Duisburg-Essen.


Name: Juliana Süß

Tätigkeit: Reserach Analyst am RUSI

Beschreibung: Juliana ist Research Analyst und Policy Lead für Weltraumsicherheit als Teil des Teams für Militärwissenschaften am Royal United Services Institute (RUSI) in London. Zudem moderiert sie den Podcast “War in Space”, der den Schnittpunkt von internationaler Sicherheit und dem Weltraum genauer betrachtet. Zu ihren Forschungsinteressen gehören globale Weltraum-Governance, Nachhaltigkeit, Weltraumwaffen und Kriegführung. Sie absolvierte ihren Master in Conflict, Security and Development am King’s College London und ihren Bachelor in Politik und Internationalen Beziehungen an der University of Reading. Bevor sie zu RUSI kam, war sie Praktikantin im Development, Concept and Doctrine Centre, dem unabhängigen Think Tank des Britischen Verteidigungsministeriums. Dort forschte sie zu verschiedenen Themengebieten, darunter geostrategische, Sicherheits- und Stabilisierungsthemen sowie zukünftige und aktuelle Trends in der Kriegsführung.


Name: Kai Strycker

Tätigkeit: Mitarbeiter im ERC Starting Grant Projekt FutureSpace und Masterstudent am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung an der Universität Wien

Beschreibung: Kai ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im ERC Starting Grant Projekt FutureSpace und Masterstudent am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung an der Universität Wien. Er forscht derzeit für seine FutureSpace-Masterarbeit und interessiert sich besonders für die komplexen Verstrickungen von zivilen und militärischen Interessen in der europäischen Raumfahrtindustrie. Er untersucht, wie sich diese Verflechtung von Interessen auf die Entwicklung und Herstellung der Ariane 6 auswirkt.
Sein akademischer Weg begann am Karlsruher Institut für Technologie, wo er 2017 seinen Bachelor in Maschinenbau abschloss, nach einem Forschungsaufenthalt an der University of Kentucky. Mit dem Wunsch seinen wissenschaftlichen Horizont zu erweitern, absolvierte er einen Bachelor in Philosophie an der Université de Strasbourg. In diesem Rahmen verbrachte er auch ein Auslandssemester an der Université de Montréal als Stipendiat der „Initiative d’Excellence“.

 

Informationen zu weiteren Mitgliedern werden kontinuierlich ergänzt.